Man ist, was man isst

Der Griff zu nachhaltigen Lebensmitteln wird immer leichter, denn Bio-Lebensmittel und fair gehandelte Produkte sind mittlerweile in fast jedem Laden zu finden. Bio-Lebensmittel werden auf besonders umweltverträgliche Weise produziert, dabei wird auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel ebenso verzichtet, wie auf gentechnisch veränderte Organismen. Das bedeutet nicht nur weniger Risiken für Ihre Gesundheit, sondern auch für unsere Umwelt. Fair gehandelte Produkte tragen zu mehr globaler Gerechtigkeit bei, indem zum Beispiel auf langfristige Handelsbeziehungen gesetzt wird und die Produzenten einen angemessenen Lohn erhalten.

Lebensmittel sind nicht für die Tonne

Eine gute Planung beim Einkauf entlastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Neuen Schätzungen des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu Folge, wirft jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr Lebensmittel im Wert von rund 330 Euro weg. So werden bis zu 20 Millionen Tonnen Nahrungsmittel vergeudet.

Weniger Fleisch schützt das Klima

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt aus gesundheitlichen Gründen eine vorwiegend pflanzliche Kost. Rund 75 Prozent der gesamten Lebensmittelmenge sollte pflanzlich sein, die restlichen 25 Prozent Lebensmittel tierischen Ursprungs wie Fleisch, Wurstwaren, Fisch, Milchprodukte oder Eier. Weniger Fleisch schützt nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch das Klima. Je weniger tierische Produkte Sie konsumieren, desto geringer ist Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck und desto gesünder ihre Ernährung.

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