Kauftipps für Verkaufskühlmöbel

Meiden Sie offene Verkaufskühlmöbel

Energieeffizienz ist mit offenen Verkaufskühlmöbeln nicht möglich. Entscheiden Sie sich für Verkaufs-kühlmöbel mit verschließbaren, durchsichtigen Türen, anstelle offener Kühltheken.

Bevorzugen Sie Geräte mit isolierter Tür

Geräte mit isolierter Tür oder Deckel sind sparsamer. Sie verbrauchen etwa 40% weniger Strom als Modelle mit Glastür oder Glasdeckel.

Achten Sie auf natürliches Kältemittel

Fluor-Kohlenwasserstoffe (FKW) sind heute die gebräuchlichen Kältemittel für professionelle Kühl- und Gefriergeräte (z.B. R134a, R404a, R507a). Sie haben kein Ozonabbaupotenzial mehr wie die interna-tional verbotenen Fluorchlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW), tragen jedoch immer noch zum Treibhaus-effekt bei (Klimaerwärmung). Besser sind sogenannte „natürliche Kältemittel“ (z.B. R600a, R290). Sie enthalten weder Chlor noch Fluor und haben nur ein sehr geringes Treibhauspotenzial. Bei Haushalts-Kühl- und Gefriergeräten sind diese Kältemittel schon lange Standard. Auch bei Kühl- und Gefriergeräten fürs Gewerbe gibt es laufend mehr Modelle mit natürlichen Kältemitteln. Ein weiterer Pluspunkt: Mit natürlichen Kältemitteln können Geräte zum Teil bis zu 30 Prozent effizienter betrieben werden als mit herkömmlichen Kältemitteln.

Verzichten Sie auf antimikrobielle Beschichtungen in Kühlgeräten

Immer mehr Hersteller werben für Kühlschränke und Kühl-Gefrierkombinationen mit Begriffen wie „AntiBacteria“ oder „Antibakterielle Innenraum-Spezialbeschichtung“. Die antimikrobielle Beschichtung befindet sich auf den Innenverkleidungen des Kühlschranks. Gemüseschubladen und austauschbare Zwischenebenen oder -gitter sind in der Regel nicht beschichtet. Die Wirksamkeit wird von einigen Experten bestritten, da eine antibakterielle Wirkung nur direkt an der Oberfläche der Innenwände nachgewiesen werden kann. In den Lebensmitteln befindliche krankmachende Mikroorganismen werden durch die Beschichtungen nicht abgetötet. Es ist noch ungeklärt, welche negativen Effekte die Silberionen haben, die bei der Reinigung des Kühlschranks mit dem Waschwasser in die Umwelt gelangen (z.B. in Kläranlagen). Regelmäßiges Putzen mit milden Reinigungsmitteln wie Essigreiniger beugt dem Wachstum von Bakterien oder Pilzen im Kühlschrank vor. Verwenden Sie keine Scheuermilch, da die Sie damit die Oberflächen verkratzen und den Mikroorganismen so einen optimalen Lebensraum schaffen.